SZ 18.06.2026
13:47 Uhr

(+) Aus von Ole Werner bei RB Leipzig: Klopp blickt in die Glaskugel – und der Trainer ist weg


Ole Werner führt Leipzig in die Champions League – und wird trotzdem unsanft entlassen. Zwischen ihm und Red-Bull-Fußballchef Jürgen Klopp soll Funkstille geherrscht haben. Die Geschichte einer Entfremdung.

(+) Aus von Ole Werner bei RB Leipzig: Klopp blickt in die Glaskugel – und der Trainer ist weg

Ein wenig erinnert beim Fußballunternehmen RB Leipzig die Aktualität rund um die Trennung von Trainer Ole Werner an Franz Kafka. An dessen ersten Satz aus „Der Prozess“, der sich wie folgt paraphrasieren ließe: Jemand musste Ole W. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Abends freigestellt. „Danke, Ole!“, ließ der Bundesligist am Mittwochabend über seine Verbreitungsplattformen verlauten und kündigte an, schon bald einen neuen Trainer vorzustellen. Es besteht kaum noch ein begründeter Zweifel daran, dass es sich beim Nachfolger um den argentinischen WM-Finalisten von 2014 und früheren FC-Bayern-Verteidiger Martín Demichelis, 45, handeln wird.

Kaum jemand zweifelt an der Klasse von Felix Nmecha, dafür wird über seine Frömmigkeit debattiert: Ist er „ein sanfter Mensch“? Ein christlicher Missionar? Oder Projektionsfläche für einen Kulturkampf?

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